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LP-MASTERPROOF

LP-MASTERPOOF ist eine exklusive Besonderheit unter den in der Branche verfügbaren Netzmitteln, bzw. Schutzbädern. LABOR PARTNER produziert seit 1986 hervorragende fotografische Netzmittel. Die Rezeptur wurde immer wieder entscheidend verbessert.

War zu Beginn die Hauptsache die biologische Abbaubarkeit und der Umweltschutz (nachwachsende Rohstoffe, biologische Tenside), ist heute die Summe aller Eigenschaften nahezu einzigartig für ein fotografisches Netzmittel. Nicht ohne Grund wurde daher bereits in der Einleitung zu diesem Buch auf das LP-MASTERPROOF hingewiesen. Es erfüllt uns mit großer Freude, dass mit dem Produkt aus unserem Hause viele Millionen Schwarzweiß Filme (theoretischer Wert, Rückschluss auf die Kapazität des bisher in alle Welt verkauften LP-MASTERPROOF) in exzellenter Qualität getrocknet worden sind.
Das diese Filme geschützt sind gegen Bakterienbefall, gegen Pilzbefall, die antistatische Wirksamkeit den Staubbefall minimierte und die partielle Schichthärtung für weniger Kratzer auf den Film verantwortlich zeichnet. Auch wenn Sie als interessierter Leser vielleicht denken, wir sollten einem Netzmittel nicht so viel Aufmerksamkeit schenken — Jeder
Fotograf, jeder Laborant, der nur einmal mit einem zerkratzen, verstaubten oder fleckigen Filmstreifen zu kämpfen hatte, wird unsere Ansicht zu diesem Thema mit vollem Engagement unterstützen.
Ja, auch wir wissen, dass es unendlich viele und auch sehr gute Netzmittel in der Fotoszene gibt. Daher prüfen Sie für sich, ob die Produkte, die Sie vielleicht bisher sogar selbst verwendet haben, die folgenden Eigenschaften erfüllen:

  • Verdünnung 1 + 100 (10 ml Konzentrat auf 990 ml dest. Wasser). Dieser Ansatz wurde gewählt, weil diese Menge ist recht einfach auch mit groben Labormensuren abzumessen ist.

  • Transparente Filme, ohne Ablaufstreifen.

  • Keine Trockenflecken. Dies ist sehr, sehr wichtig. Beim LP-MASTERPROOF läuft das Wasser gleichmäßig ab, je gleichmäßiger die Gelatineschicht trocknet, desto weniger krümmt sich der Film. Dies ist besonders wichtig bei Polyester-Filmen. Aber auch Azetat-Filme reagieren darauf und lassen sich so besser in glaslosen Buchbildbühnen vergrößern.
  • Verkürzte Trockenzeit. Nach 10 Minuten an der Raumluft, kann mit einem Haartrockner nachgeholfen werden. Danach kann sofort vergrößert werden.

  • Die Filme werden durch die Behandlung antistatisch und ziehen dadurch weniger Staub an. Sie werden fungizid, d.h. widerstandsfähig gegenüber Pilzbefall. Dies ist vor allem für Azetat-Filme sehr, sehr wichtig, wie die Archivare Ihnen sicher bestätigen werden.

Die heute immer mehr verbreiteten Filme auf Polyester-Basis sind kaum glatt zu bekommen. Neben dem LP-GELADUR bereits im Film-Entwickler und dem LP-CITRODUR hilft auch die zusätzliche Behandlung im LP-MASTERPROOF.
Die so behandelten Filme werden immer noch nicht so plan liegen, wie man es von Azetat gewohnt (verwöhnt) war, aber sicher besser, als ganz ohne Maßnahmen.
Der Preis ist sehr günstig in Relation zu der hohen Kapazitätsausnutzung und der sparsamen Verdünnung. Für Fachverbraucher stellt LABOR PARTNER ein LP-MASTERPROOF SUPERKONZENTRAT her, Verdünnung 1+1.000.

Die Summe dieser Eigenschaften macht das LABOR PARTNER Produkt zu einer Besonderheit in der Fotoszene.
Viele, sehr viele Laboranten haben bereits vor Jahren den Weg zu LABOR PARTNER Produkten über den Einstieg mit dem LP-MASTERPROOF gefunden.

Sobald die Filme ausgewässert sind, müssen sie zum Trocknen aufgehängt werden. Damit das überschüssige Wasser
abläuft, sollte man nach der Schlusswässerung während einer Minute das Netzmittelbad LP-MASTERPROOF einschalten. Das Netzmittel verhindert eine zu große Oberflächenspannung und begünstigt ein gleichmäßiges Abfließen des Wassers. Die Kalkablagerungen, die sich bei fehlender Netzmittelbehandlung vor allem auf der Filmrückseite bilden, werden so vermieden.
Nach dem Netzmittelbad nimmt man den Film vorsichtig aus der Spirale oder Schale. Spiralen werden dazu geöffnet.
Sofern man spezielle Filmaufhängeklammern besitzt, klammert man den Filmanfang an. So vorbereitet geht man an einen staubfreien Ort und hängt den Film zum Trocknen auf. Damit er sich beim Trocknen nicht zusammenrollen kann, beschwert man das Filmende mit einer Gewichtsklammer.
nNiemals den Film abstreifen. Niemals. Auch wenn die einschlägige Industrie auf den ersten Blick überzeugende Filmabstreifzangen bereit hält. Die Filmtrocknung erfolgt auch in entsprechenden Trockenschränken. Dabei sollte eine Temperatur von 40°C nicht überschritten werden. Bei der Verwendung von LP-MASTERPROOF ist von dem Einschalten der Heizeinrichtung abzuraten. Im Trockenschrank (staubfrei) ohne Heizstufe. Das ist optimal für die Emulsion und die verbessert die Planlage.

Verpackung
2 x 250 ml Polyethylenflaschen, Einweg
1 Liter Polyethylenflaschen

Ansatz der Chemie
Es wird kein Leitungswasser verwendet. Es wird aus-schließlich demineralisiertes Wasser (Batteriewasser) oder Aqua dest. verwendet.
Nach der Zugabe des LP-MASTERPROOF ist die Gebrauchslösung sofort gebrauchsfertig.

Verarbeitungstemperatur
Es sollte nicht unter 18°C gearbeitet werden.

Verdünnungstabelle für 260ml Gebrauchslösung
1 + 100 = 2,5 ml LP-MASTERPROOF
+ 257,5 ml Wasser

Verarbeitungszeit / Bewegung
Filme werden 30 Sekunden unter regelmäßigem und sehr langsamen Kippen der Filmdose bearbeitet. Bläschenbildung ist zu vermeiden.

Ergiebigkeit
1 Liter Gebrauchslösung reicht theoretisch für 300 Kleinbildfilme. Es wird empfohlen, nur die Gebrauchslösung anzusetzen, die für die täglich benötigte Film-Verarbeitung vorgesehen ist. Die gebrauchte LP-MASTERPROOF Lösung sollte jeweils täglich entsorgt werden. Es darf niemals eine Gebrauchslösung, die bereits zur Verarbeitung im Positiv-Prozess verwendet worden ist, für die Filmverarbeitung verwendet werden, denn es wird sich feinster Papierfaserstaub darin befinden. Dieser wird sich als mikrofeine Flecken bei der Vergrößerung zeigen.

Haltbarkeit
Die original verschlossene, schwarze LABOR PARTNER Flasche ist etwa bis zu 3 Jahre nach dem Erwerb im Handel haltbar.